Mehrmals im Jahr gewähren wir Ihnen einen Blick hinter die Kulissen von Sensile Technologies, um ein Mitglied unseres Teams kennenzulernen. Heute laden wir Sie ein, Jean-Marc Uehlinger, COO & CTO, kennenzulernen, der im vergangenen Herbst sein 25-jähriges Firmenjubiläum feierte.
Von der EPFL in die technische und operative Leitung
Jean-Marc Uehlingers Karriere begann in den Mikrotechnik-Labors der EPFL. Seine Abschlussarbeit, die sich mit der Optimierung von Produktionssystemen und Bildverarbeitungssystemen befasste, lässt bereits seine Philosophie erkennen: Prozesse effizienter, schneller und wettbewerbsfähiger zu gestalten.
Zunächst trat er als Projektleiter bei Sensile Technologies ein und übernahm vier Jahre später an der Seite des zum CEO ernannten Cédric Morel die technische und operative Leitung als COO und CTO. Über mehr als fünfzehn Jahre hinweg waren sie gemeinsam für die Geschäftsstrategie und die Kundenbeziehungen verantwortlich, was es Jean-Marc ermöglichte, einen direkten Bezug zu den Anforderungen vor Ort zu haben. Mit der Erweiterung der Produktpalette und insbesondere seit der Übernahme durch die WIKA-Gruppe im Jahr 2020 hat sich seine Rolle auf die Leitung der F&E verlagert, mit einem breiteren Portfolio, das die historischen Lösungen von Sensile für die Fernüberwachung von Tanks für Öl, Gas und Chemikalien sowie nun auch die neuen Lösungen im Zusammenhang mit der sehr breiten Palette an WIKA-Sensoren umfasst.
Ein ausgewogener Innovationsansatz
„Im Bereich des industriellen IoT liegt die Innovation nicht in der Entwicklung neuer Technologien, sondern in der Identifizierung der am besten geeigneten Technologien und deren intelligenter Nutzung.“ Jean-Marc hebt einen grundlegenden Unterschied hervor: Während die Unterhaltungselektronik eine schnelle Erneuerung der Geräte erfordert, verlangen industrielle IoT-Lösungen absolute Zuverlässigkeit und Langlebigkeit.
Dies erfordert eine ständige Beobachtung der technologischen Entwicklungen. Aus diesem Grund besucht Jean-Marc beispielsweise regelmäßig den Mobile World Congress in Barcelona. „Anfang März wurde dort die Einführung von 6G angekündigt, während 2G in mehreren Ländern noch immer in Betrieb ist“, bemerkt er. Für unsere Anlagen, die in der Öl- und Gasbranche auf allen Kontinenten zum Einsatz kommen, ist es eine echte Herausforderung, diese Vielfalt auf möglichst effiziente Weise zu integrieren.
Offener und konstruktiver technischer Austausch
Jean-Marc ist stets bestrebt, vertrauensvolle Beziehungen zu Lieferanten und Partnern aufzubauen, die auf konkreten und transparenten Gesprächen basieren. Er zögert nicht, sowohl über Erfolge als auch über Misserfolge zu sprechen, und genau das interessiert ihn auch bei seinen Gesprächspartnern: „Der Beruf des Ingenieurs besteht darin, Probleme zu lösen: Nur echte Erfahrungsberichte, fernab von glatten Reden, ermöglichen es, Lösungen voranzubringen“, bekräftigt er.
Zwischen Ingenieurwesen und persönlicher Ausgeglichenheit
Jean-Marc ist fasziniert von der Verschmelzung von Mechanik, Elektronik und Software – eine Leidenschaft, der er sowohl beruflich als auch privat nachgeht, insbesondere durch den Entwurf und den Bau von Drohnen in seiner Freizeit. Diese Neugierde spiegelt sich auch in seinen sportlichen Aktivitäten wider: Eishockey, Tennis, Skifahren, Kitesurfen – er liebt es, Neues auszuprobieren, Spaß zu haben und Dinge zu verstehen. Diese Dynamik wird durch ein erfülltes Familienleben mit seiner Frau und ihren drei Kindern untermauert.
Jean-Marc sieht in jeder Herausforderung und jedem Austausch eine Chance zur Weiterentwicklung. Fernab von jeglicher Routine leitet er die Forschungs- und Entwicklungsabteilung, um die technologische Relevanz unserer Lösungen sicherzustellen, wobei er sich auf die Exzellenz der Genferseeregion und die kontinuierliche Präsenz auf internationalen Märkten stützt.
